Wer für morgen, den 11.11., gern noch einen Weckmann backen möchte, dem empfehle ich folgendes Rezept. Ich war erst skeptisch, ob es überhaupt klappt und ob es denn auch schmecken würde. Bin aber nach dem ersten Probieren eben ziemlich begeistert!

Ihr braucht:

500g Mehl

1 Paket Hefe (42g)

150g Zucker

1 Prise Salz

70g Butter

125 ml lauwarme Milch

1 Eigelb

ein paar Rosinen und Mandeln für die Deko

 

 

Zubereitung:

Beim ersten Schritt werden alle sexy Housewives wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Ich habe viel von Mehl mit Mulden und dann den Zucker rein und hin und her gelesen.

Und getreu dem Motto ‚Wird ja eh alles eins‘ dachte ich mir, schmeiß einfach alles in die Schüssel, knete es und schau was passiert.

Das habe ich also gemacht. Das Ganze 15 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.

Noch einmal durchgeknetet und erneut 30 Minuten ruhen lassen.

Dann habe ich aus dem Klumpen einen riesigen Teigmann geformt. Man kann natürlich auch mehrere kleine machen, sollte dann aber öfter mal in den Ofen schauen, damit sie nicht zu braun werden.

Ich habe dann noch ein Eigelb auf den Weckmann gestrichen und Mandeln als Knöpfe rein gedrückt.

Die Rosinen für’s Gesicht würde ich erst nach dem Backen irgendwie rein pressen. Mir sind meine nämlich leider verbrannt. Habe sie dann abgemacht und neue drauf gepackt. Den Schritt kann man sich so aber natürlich sparen.

Ich habe das Männchen für ca. 20 Minuten bei 210 Grad in den Ofen geschoben.

Das war allerdings etwas zu lang. Wie man sieht, ist er an den Seiten etwas dunkel geraten.

Deswegen empfehle ich euch, je nach Ofen, 15-20 Minuten Backzeit bei 210 Grad. Ihr solltet aber nach 15 Minuten auf jeden Fall regelmäßig nachschauen. Ich habe einmal zu wenig nachgeschaut und schon hatte er einen zu dunklen Teint.

Und nun zu der Sache mit der Hefe: Er ist nicht so „fluffig“ wie die Weckmänner, die ich so aus den Bäckereien gewohnt bin. Ich finde ihn aber irgendwie viel besser, weil er so saftig ist.

Vielleicht probiert ihr es ja mal aus.

Alles Liebe, Eure Deborah.