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Linsen sind vielfältig und gesund, die Kinder im LaLeLu-Haus haben sich gefüllte Paprika gewünscht. Wenn sie wüßten, dass in den Paprikas, Gemüse und Ballaststoffe enthalten sind 😉

Für die Zubereitung der Linsen verwende ich am liebsten die roten Linsen, sie sind schneller in der Zubereitung und geben zu gelben Paprika einen schönen Farbkontrast.

Um Zeit zu sparen, bereite ich gerne zwei Mahlzeiten auf einmal vor, so bleibt uns mehr Zeit, die Natur zu entdecken. 

Für die gefüllten Paprikas braucht ihr: 

  • 200 g braune Linsen
  • 3 Karotten
  • 4 Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1-3 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • 2-3 Teelöfel italienische Gewürze
  • Couscous
  • 3 EL Tomatenmark
  • 60 ml Gemüsebrühe 
  • 2 Dosen gehackte Tomaten 

Linsen gut spülen und in einem kleinen Topf großzügig mit Gemüsebrühe bedecken, aufkochen lassen und bei kleiner Hitze 20 bis 25 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen gar sind. Eventuell zwischendurch etwas Brühe nachschütten.

Die Karotten schälen, Paprika entkernen. Karotten und Zwiebel fein würfeln. Knoblauch hacken.

Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Karotten, Zwiebel, Knoblauch bei mittlerer Hitze 6-7 Minuten anbraten. Anschließend das Tomatenmark unterrühren und weitere 2-3 Minuten anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Sauce um die Hälfte reduziert ist.

Die gehackten Tomaten hinzufügen und bei mittlerer Hitze 5 Minuten köcheln lassen. Linsen hinzugeben und weitere 10 Minute köcheln köcheln lassen.

Linsen-Bolognese mit Salz, Pfeffer und den italienischen Gewürzen abschmecken. 

Jetzt ungefähr die Hälfte der Bolognese zur Seite stellen. Eine weitere Möhre raspeln und unter die Maße geben.

Sollte die Maße zu flüssig sein, dann einen guten Esslöffel Couscous unter die Linsen- Tomaten-Maße geben.

In der Zwischenzeit den Backofen vorheizen (175 Grad). In dieser Zeit die ausgehöhlten Paprikas mit der Linsen-Bolognese füllen.

Die Paprikas in eine Auflaufform stellen und den Boden mit Wasser bedecken. Dadurch brennen die Paprikas am Boden nicht an. Ihr könnt auch passierte Tomatensoße nehmen, diese müsst ihr dann ein bisschen würzen und habt direkt einen leckere Soße.

Die Paprikas bleiben für ca. 45 Minuten im Bachofen, bei 175 Grad. 

Als Beilage schmecken gespaltenen Backkartoffeln und/oder ein gemischter Salat dazu.

Das Rezept zum ausdrucken findest Du hier

Das klassische Gericht bei meiner Oma bestand immer aus leckeren Kartoffeln, Gemüse und Braten mit Soße. Die Kartoffeln habe ich mit der Gabel zerdrückt und darüber kam die leckere Soße. Auf das Fleisch habe ich damals schon oft verzichtet.

Heute habe ich die ultimative vegane dunkle Soße, die auch meiner Oma schmecken würde.

Dunkle Möhren ergeben eine wunderbare Farbe

Damit die Soße noch dunkler wird, nehme ich die dunklen Möhren als Farbgeber dazu. Viele verwenden dazu Sojasoße um die Soße dunkler scheinen zu lassen. Ich möchte möglichst wenige Sojaprodukte verwenden, bei manchen veganisierten Gerichten geht dies leider nicht.

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Vegane dunkle Soße

Autor Sylvia Köhler

Zutaten

  • 500 Gramm Möhren
  • 300 Gramm Zwiebeln
  • 4 EL Raps Kernöl mit Buttergeschmack
  • Salz
  • Pfefferkörner schwarz
  • 1 Prise Zucker

Anleitungen

  1. Möhren putzen und in große Stücke schneiden.
  2. Die Zwiebeln grob hacken und in einem Topf mit Öl bei hoher Hitze so lange anbraten, bis sie sehr braun sind. Sie sollten leicht am Boden des Topfes "anbrennen".
  3. Anschließend die Möhren dazugeben und mit anbraten, bis die Möhren eine schöne dunkle Farbe angenommen haben.
  4. Mit etwa 250 ml Wasser ablöschen, damit sich die Röststoffe vom Topfboden lösen.
  5. Mit geschlossenem Deckel ca. 45 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
  6. Das geschmorte Gemüse pürieren und mit den Gewürzen abschmecken. Sollte Dir die Soße zu dick sein, kannst Du sie mit einer Gemüsebrühe oder pflanzlicher Sahne verdünnen.

Diese Soße passt zu Kartoffeln, Reis und Nudeln, dazu noch ein leckeres Gemüse und Fertig ist eine leckere Hauptmahlzeit.

Guten Appetit

 

 

Avocados sind lecker, gesund und vielseitig in der Zubereitung. Zum Frühstück, als Zwischenmahlzeit oder Hauptgericht alles ist möglich.

Ich habe heute einen leckeren Brotaufstrich zubereitet.

Veganer Brotaufstrich mit Avocados und Gurken

 

 

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Veganisierter Brotaufstrich mit Avocados

Autor Frau Köhler

Zutaten

  • 2 reife Avocados
  • 1/2 Schlangengurke Bio
  • Saft einer halben Zitrone Bio
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • Pfeffer
  • ​ Fleur de Sel
  • ​ Chili ohne Kerne optional

Anleitungen

  1. Gurke schälen und entkernen. Zum Entkernen wird die Gurke der Länge nach halbiert und dann mit einem kleinen Löffel ein- oder zweimal die Kernreihe hinunter gezogen. Dann kann die ausgehöhlte Gurke geraspelt werden. 

  2. Avocados durchschneiden, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in eine Schüssel füllen.
  3. Das Fruchtfleisch mit einer Gabel zu einer cremige Masse zerdrücken.

  4. Gurke und Avocado vermengen und Knoblauch hineinpressen.
  5. Alle übrigen Zutaten hinzugeben und gut vermischen.
  6. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Zitrone abschmecken. Wer es schärfer mag, kann noch ein bisschen Chili dazu geben.

Der Dip passt zu frischem Brot oder um Deine Gemüsesticks zu verfeinern. Genau so gut schmeckt der Dip zu selbst gemachten Chips.

Viel Spaß beim ausprobieren.

 

Der Geruch vom feuchten Waldboden erinnert mich an meine Kindheit in Österreich. Ein Spaziergang über den Wochenmarkt, bringt mir die Erinnerung des mediterranen Urlaubs zurück. Bei Zimt- und Nelkenduft bin ich sofort in der Weihnachtsbäckerei.

Im Wald

Mit Düften assoziieren wir Erlebnisse und schenken uns goldene Momente. Diese goldenen Momente werden in unserer schnelllebigen Zeit immer wichtiger. Aromatisierte Öle vereinfachen uns die Zubereitung des Essens.

Aromatisierte Öle verleihen den Gerichten eine besondere Note, peppen Alltagsgerichte auf, verfeinern die Gourmetküche und im Rührkuchen sind sie das Tüpfelchen auf dem i.

Hochwertige kaltgepressten Öle sind teuer und selbst wenn du die kleinste Mengeneinheit kaufst, benötigst du aber nicht soviel davon. Aromatisiertes Öl kann ranzig werden und dann schmeckt es nicht mehr. Deshalb mische ich mir meine Würzöle selber und investiere in ein gutes Basisöl.

Damit habe ich freie Hand und kann mir meine Würzöle selber mischen.

Als Basisöl eigenen sich alle nativen Öle. Argan- und Leinöl besitzen einen starken Eigengeschmack und sind nicht jedermanns Geschmack. Mein absolutes Lieblingsöl kommt aus Ibbenbürren, die Teutoburger-Ölmühle bietet ein sehr interessantes natives Ölangebot und sind als Basis für die persönlichen Mischungen ideal. Du kannst das Raps-Kernöl von der Teutoburger Ölmühler hier bestellen: klick

Zum Basisöl benötigt ihr noch 100 % reine ätherische Öle. Ich verwende ausschließlich die Plus Öle von Young Living, diese sind zur inneren Einnahme zugelassen und sind für mich einzigartig.

 

Eure Nahrung soll euer Heilmittel sein und euer Heilmittel sei eure Nahrung.  Hippokrates

Jetzt möchte ich euch, in die Welt der Öle entführen und euch einladen eure Ölmischungen selber zu kreieren.

Zum ansetzen des Würzöl benötigt ihr kleine Glasfläschchen. Ich verwende gerne Reagenzgläser, mit einer Füllmenge von 50 ml haben sie die ideale Größe. Die gefüllten Reagenzgläser sind auch immer ein nettes Mitbringsel.

Auf ca. 50 ml Basisöl kommen ca. 1 bis 8 Tropfen des ätherischen Öls.

Ätherische Öle mit einem intensiven Aroma wie:

Kardamom
Nelke (Clove)
Ingwer (Ginger)
Muskatnuss (Nutmeg)
Oregano
Pfefferminze
Rosmarin (Rosemary)
Thymian

könnte bereits ein Tropfen auf 50 ml Basisöl reichen. Nach würzen könnt ihr immer, aber wenn der Geschmack zu intensiv ist, habt ihr nur die Möglichkeit mit dem Basisöl zu strecken.

Wenn das Leben Dir Zitronen schenkt, mach Würzöl draus

Zitronenwürzöl

50 ml natives Rapsöl
5 Tr. ZitronePlus

 

 

 

 

Orangenwürzöl:

50 ml Olivenöl
5 Tr. OrangePlus

Lavendelwürzöl:

50 ml natives Pflanzenöl, zum Beispiel das Teuteburger Rapsöl zum braten und backen
3 Tr. LavendelPlus

 

 

 

Würzöl mit einer italienischen Note

50 ml Olivenöl, zum Beispiel von Rapunzel das Bio Olivenöl 

1 Tr. BasilikumPlus
2 Tr. RosmarinPlus
3 Tr. ZitronePlus
3 Tr. OrangePlus

Würzöl mit spanischem Flair

50 ml Olivenö, lzum Beispiel von Rapunzel das Bio Olivenöl 
1 Tr. OreganoPlus
2 Tr. RosmarinPlus
2 Tr. MandarinPlus

Würzöl mit einer asiatischen Note

50 ml Sesamöl, zum Beispiel das Bio Sesamöl von Arche 
1 KardamomPlus
1 IngwerPlus
2 LemongrasPlus

Würzöle Rezept zum ausdrucken 

Jetzt wünsche ich euch ganz viel Spaß beim experimentieren.

 

Manchmal braucht frau Nervennahrung, egal ob als pure Schokolade oder in Form eines Kuchens.

Oftmals reicht es mir schon aus, nur einen Kuchen zu backen. Es ist doch immer wieder erstaunlich, für einen süßen Nachtisch ist immer noch ein bisschen Platz bei uns Ladys ;.)

Mit veganem Schokoladenkuchen ist das Essvergnügen ein kleines bisschen gesünder.

veganer Schokoladenkuchen

Teig:
200 g Mehl (Du kannst auch Dinkelmehl nehmen)
40 g Kakaopulver (vom DM)
200 g Zucker (ich nehme Vollrohrzucker vom DM)
1 TL Natron (Kaisernatron gibt es auch bei DM)
1/2 TL Salz
240 ml Wasser oder Mandelmilch (gibt es auch bei DM) 😉
Vanille Extrakt
80 ml Kokosöl (natürlich bei DM)
1 TL Apfelessig oder Zitronensaft
Alle trockenen Zutaten verrühren. Die flüssigen Zutaten separat abmessen und dann zusammen unter die trockenen Zutaten verrühren.
Den Teig in die Form füllen und auf mittlerer Schiene im Ofen
30 bis 45 Minuten (Kastenform)
60 Minuten (Gugelhupf) oder 20-25 Minuten (Cupcakes) backen.
Stäbchentest!!
Wenn ein eingestochenes Stäbchen (Schaschlikspieß oder auch ein Zahnstocher) sauber wieder herauskommt, ist der Kuchen gar.
Auf dem Kuchenrost oder dem Rost vom Backofen auskühlen lassen.

Guss:
120 g Zucker
40 g Alsan (vegane Butter)
2 EL Mandelmilch
2 EL Kakaopulver
2 TL Vanille Extrakt oder 1 Pck. Vanillezucker und 2 TL Mandelmilch
Alle Zutaten für den Guss in einen Topf geben und aufkochen lassen.
Unter Rühren 1-2 Minuten auf mittlerer bis hoher Stufe kochen lassen. Vom Herd nehmen und weitere 5 Minuten umrühren. Der Guss sollte schön glänzend, dickflüssig, aber nicht zäh sein.
Den Guss sofort über den Kuchen geben und glattstreichen, er wird sehr schnell fest!

Ich streue noch Kokosraspel darüber.

Viel Spaß beim nach backen

 

Vegane Milchersatzprodukte kannst Du im Handumdrehen selber machen. Ohne künstliche Zusatzstoffe, ohne Zucker, ohne Salz und ohne Emulgatoren. Die richtige Bezeichnung wäre Kokosnussdrink. Der Begriff Milch ist rechtlich geschützt und Milch ist ausschließlich von Kühen. Milch von anderen Tieren muss dementsprechend Schafs- oder Ziegenmilch genannt werden.

Der Sojadrink gehört nicht zu meinen Favoriten. In meinem Kaffee liebe ich den Cashewdrink, er kommt der Milch am nächsten, hat aber auch einen sehr hohen Fettanteil. Zum kochen und backen verwende ich Kokosnussdrink oder Reisdrink.

Mit einem Seihtuch, saubere Glasflaschen, Nüsse oder Kerne melken und Du hast ganz schnell veganisierte Ersatzprodukte.

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Kokosnussmilch

Autor fraukoehler

Zutaten

  • 1000 ml Wasser
  • 250 g Kokosraspel

Anleitungen

  1. Die Kokosrapeln in ein hohes Gefäß geben. Kochendes Wasser über die Kokosrapeln schütten und 10 Minuten quellen lassen.
  2. Anschließend gut pürieren.
  3. Die Masse ungefähr 5 Minuten ruhen lassen und dann nochmals kräftig pürieren.
  4. Die Kokosmilch durch ein Tuch filtern und kräftig auspressen.
  5. Die Kokosmilch in ein sauberes Gefäß gießen und verschließen.

Rezept-Anmerkungen

Die Pressrückstände (Trester) nicht wegwerfen, damit kannst Du wunderbar Deine Soßen andicken oder Deine Joghurts verfeinern.

Pflanzliche Milch gibt es mittlerweile in gut sortierten Supermärkten, beim Discounter und im Drogeriemarkt. In diesen sind oft Zucker und Salz zugesetzt und ich möchte eine reine Mandelmilch ohne versteckten Zucker. Ein weiteres Kriterium die Mandelmilch selber zu machen, ist sicherlich der Preis. Mandelmilch ist sehr teuer.
Wenn ich für meine Gäste ein veganes Gericht anbieten möchte, brauche ich keinen Liter Mandelmilch, in den Rezepten werden oft nur ein paar Milliliter gebraucht.

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Express-Mandelmilch oder Mandeldrink

Hier die schnelle variante zur Herstellung eines Mandeldrinks. Gemahlene Mandeln sind das Ausgangsprodukt für diesen Mandeldrink.
Autor fraukoehler

Zutaten

  • 250 Gramm gemahlene Bio-Mandeln
  • 1 Liter Wasser

Anleitungen

  1. Die gemahlenen Mandeln in einen Standmixer oder Küchenmaschine geben. Mit 1 Liter frischem Wasser auffüllen und für 2-3 Minuten mixen, bis eine cremige Flüssigkeit entstanden ist.
  2. Drücke den wässrigen Brei durch ein feines Sieb oder ein dünnes Tuch, um die festen Bestandteile der Mandelmilch zu entfernen.
  3. Nach einigen Minuten sollte eine trockene, musartige Mandelmasse im Sieb oder Tuch übrig bleiben.
  4. Das Mandelmus kannst du wunderbar weiterverwenden, zum andicken von Soßen, Du kannst Deine Smoothies damit verfeiern oder leckere Brotaufstriche daraus machen.
  5. Mit Reismalz, Agavendicksaft, Datteln oder Ahornsirup kannst du deine Mandelmilch süßen. Dafür gibst du deine Mandelmilch zurück in den Mixer und fügst das Süßungsmittel deiner Wahl hinzu.

Rezept-Anmerkungen

Ich bevorzuge die ungesüßte Variante.

Kokosmilch selbst gemacht

Vegane Milchersatzprodukte

  Wer ganz viel Zeit hat, muss unbedingt mal den Pistaziendrink probieren.

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Pistaziendrink

Pistazienmilch oder besser gesagt „Pistaziendrink“ besticht schon durch seine grüne Farbe.

Autor fraukoehler

Zutaten

  • 250 Gramm geschälte rohe Pistazien
  • 1 Liter Wasser
  • 2 Datteln optional
  • 1 Prise Salz optional

Anleitungen

  1. Pistazien in ein Glas oder eine Schüssel geben und mit 1 Liter Wasser auffüllen. Mit einem Küchentuch oder Teller abdecken und die Mandeln 7-9 Stunden einweichen lassen.
  2. Nach der Einweichzeit die Pistazien in ein Sieb geben und unter laufendem Wasser gut abspülen.
  3. Die Pistazien in einen leistungsstarken Standmixer oder Küchenmaschine geben. Mit 1 Liter frischem Wasser auffüllen und für 2-3 Minuten mixen, bis die Mandeln vollständig zerkleinert sind und eine cremige Flüssigkeit entstanden ist.
  4. Nun kann die Masse durch ein sehr feinporiges Sieb gegossen werden, damit trennst du die festen Bestandteile aus der Pistazienmilch.

Rezept-Anmerkungen

Das Pistazienmus kannst du wunderbar weiterverwenden. Es eignet sich für Marinaden, Brotaufstriche, Smooties und zum Aromatisieren und Toppen fertig gegarter oder roher Speisen. Mit Reismalz, Agavendicksaft, Datteln oder Ahornsirup kannst du deine Pistazienmilch süßen. Dafür gibst du deinen Pistaziendrink zurück in den Mixer und fügst das Süßungsmittel deiner Wahl hinzu. Ich bevorzuge die ungesüßte Variante. Die Milch am besten kühl und frisch genießen, falls etwas übrig bleibt im Kühlschrank aufbewahren.

Pistaziendrink

Vegane Milchersatzprodukte

Mandelmilch selbst gemacht

Mandelmilch eine gesunde Alternative zur Kuhmilch. Wer auf Kuhmilch verzichten möchte, braucht Alternativen beim kochen, backen und für den Kaffee (ich liebe meinen Kaffee). Pflanzliche Milch gibt es mittlerweile in gut sortierten Supermärkten, beim Discounter und im Drogeriemarkt. In diesen sind oft Zucker und Salz zugesetzt und ich möchte eine reine Mandelmilch ohne versteckten Zucker. Ein weiteres Kriterium die Mandelmilch selber zu machen, ist sicherlich der Preis. Mandelmilch ist sehr teuer.
Wenn ich für meine Gäste ein veganes Gericht anbieten möchte, brauche ich keinen Liter Mandelmilch, in den Rezepten werden oft nur ein paar Milliliter gebraucht.

Mandelmilch kannst du schnell und einfach selber herstellen, du brauchst dafür:

1 Liter Wasser (zum einweichen)
200 gr. ganze Mandeln

1 Prise Salz (optional)
Zucker (optional)

Und einbisschen Zeit!

Die Mandeln sollten mindestens vier Stunden im Wasser baden. Ich setze gerne abends die Mandeln an, wenn ich am nächsten Tag backen oder kochen möchte. Für spontane Koch- oder Backaktionen verrate ich dir noch eine Expresszubreitung der Mandelmilch.

Nach dem einweichen die Mandeln in ein Sieb unter laufendem Wasser abspülen.

Nun die Mandeln und ca. 200 ml frisches Wasser in einen leistungsstarken Mixer geben, auf höchster Stufe eine Minute mixen. Erst dann gebe ich nach und nach die restlichen 800 ml dazu und lasse alles noch mal zwei bis drei Minuten verrühren bzw. mixen.

Die groben Mandelstückchen müssen nun noch gefiltert werden. Dazu habt ihr verschiedene Optionen, die günstigste und für mich beste Variante ist diese:

Dazu braucht ihr einen sauberen weißen Baumwolle Socken und ein Gefäß mit ca. 1500 ml Fassungsvermögen. Stülpe den Socken in das leere Gefäß und lass die Mandelmilch langsam durch den Socken laufen. Damit alle wertvollen Inhaltsstoffe aus dem Mandelmuss noch in die Milch kommen, wird der Socken mit dem Mandelmuss fest ausgepresst.

Das wertvolle Mandelmus bitte nicht wegschmeißen, damit könnt ihr herrliche vegane Brotaufstriche machen oder als Soßenbinder nutzen.

 

Rezept zum ausdruckenRezept zum ausdrucken

 

Einkornbrot super saftig & saulecker

Einkornmehl ein wahres Urkorn aus der Steinzeit. Einkornmehl ist reich an Mineralstoffen und Aminosäuren. Ideal für Rühr- und Hefeteige, Brötchen, Brote und Nudeln, Waffeln, Pfannekuchen sowie Mehlspeisen.

Ich backe mein Brot, nicht erst seit den Horrormeldungen in den Medien, selber. Früher mit Hilfe von Jean Pütz (vielen bekannt aus der Hobbythek) und einem Backbrotautomat.
Dank der vielen nützlichen Haushaltsgeräte, ist backen oder kochen kein Hexenwerk.

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Fitnessbrot mit Einkornmehl

Einkornbrot mit super saftig & saulecker
Autor fraukoehler

Zutaten

  • 300 g Einkornmehl
  • 300 g Dinkelmehl
  • 200 g geraspelte Möhren
  • 1 Würfel Hefe 40g
  • 2 gestr. TL Salz
  • 500 g Buttermilch Zimmertemperatur
  • 2 EL weißer Balsamicoessig
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Kürbiskerne
  • Wasser nach Bedarf Einkornmehl benötigt weniger Flüssigkeit
  • Haferflocken für die Backform 20 g

Anleitungen

  1. Eine Kastenform fetten und mit Haferflocken ausstreuen.
  2. Backofen auf 220°Grad vorheizen (der Teig hat keine Gehzeit).
  3. Zerbröselt die Frischhefe in ein kleines Behältnis und gebt das Salz nach der Rezeptangabe dazu.
  4. Das Behältnis wird geschlossen und ca. 30 sek. geschüttelt, darf auch gerührt werden. Die Hefe verflüssigt sich.
  5. Die flüssige Hefe mit der Buttermilch auf ca. 37 Grad erwärmen. Zum Schluss noch den weißen Balsamicoessig dazu geben.
  6. Das Mehl mit den geraspelten Möhren und den Kernen vermischen (nicht die Haferflocken).
  7. Die Buttermilch unter die trockenen Zutaten mischen und alles gut verkneten.
  8. Nach Bedarf Wasser dazu geben.
  9. Den fertigen Teig in die Kastenform geben, gleichmäßig verteilen und mit etwas Wasser oder Buttermilch bestreichen, dann die Haferflocken darauf verteilen
  10. Das Brot zunächst 30 min. bei 220°Grad backen, danach die Temperatur auf 180°Grad zurückstellen und weitere 20 - 30 min. fertig backen.
  11. Da jeder Ofen anders ist, bitte zwischendurch mit einem Holzstäbchen die Garprobe machen.
  12. Nach dem Backen das Brot aus dem Ofen holen und nach 5 min. aus der Form lösen, um es dann vollständig auskühlen zu lassen.

einkornbrot-und-broetchen

Frau Köhler´s Kürbissuppe

Tüten schleppen, lange Schlangen an den Kassen, der wöchentliche Einkauf gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Besänftigen kann mich nur ein Besuch auf dem Wochenmarkt.
Im Herbst ist das Angebot noch sehr üppig, viele Obst- und Gemüsestände sind sogar überwiegend mit Produkten aus der Region bestückt.

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Dieses Bananenwaffelrezept schmeckt nicht nur Kindern unter drei Jahren. Die Waffeln gelingen immer. Das Waffelrezept wird ohne Ei zubereitet, zum süßen verwende ich eine braune Banane.

Waffelrezept_ohne_Zucker

Es gibt viele Rezepte für Waffeln, immer mit ganz viel Butter und vielen Eiern. Ich versuche die Rezepte ein bisschen gesünder zu gestalten. Meine kleinen Gourmets sind alle unter drei Jahren. Da brauche ich keine Mengen von Zucker und Butter, ihre Geschmacksknospen schmecken die milde süße der Banane heraus und tut dem Geschmackserlebnis keinen Abbruch.

Zutaten:

  • 200 g Dinkelmehl
  • 1 große weiche Banane
  • 1 TL Rapsöl (z.B. von Teutoburger Ölmühle mit Buttergeschmack)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Vanille (optional)
  • 150 ml Wasser
  • 100 ml Kokosmilch (wer den Geschmack nicht mag kann auch einfach normale Vollmilch nehmen)
  • 1 Prise Salz

Die Banane kannst Du mit der Gabel zerdrücken oder pürieren.

Die pflanzliche Milch die Du kaufen kannst, ist meistens mit Zucker und Salz verarbeitet. Du kannst Dir aber pflanzliche Milch selber herstellen ohne Zusätze, das Rezept findest Du hier

Dann die  pflanzliche Milch (optional kannst Du auch Vollmilch verwenden) unter die zerdrückte Banane verrühren. Eine wirklich kleine Prise Salz dazu geben und dann das Mehl mit dem Bachpulver unterrühren. 

Gönne dem Teig eine kleine Ruhephase.

In der Zwischenzeit kannst Du das Waffeleisen vorheizen. 

Kurz bevor ich den Waffelteig ausbacke, gebe ich das Öl in den Teig. Dadurch brauchst Du nicht jedesmal das Waffeleisen einfetten, unterm Strich benötigst Du mit dieser Methode auch weniger Öl. 

Wir essen die Waffeln gern mit selbstgemachte Apfelkompott oder Obst. Gerne verwende ich auch Tiefkühlobst von The Tasty Table* (von Bofrost) 

Die zuckerfreien Bananenwaffeln könnt ihr auch gut einfrieren und schnell im Toaster wieder aufwärmen

Die Waffeln lassen sich auch noch abwandeln, indem ihr dem Waffelteig vor dem Verbacken noch etwas Kakao zugebt, Zimt unterrührt oder einen Apfel hinein reibt.
Hier noch ein Rezeptbild zum Pinnen und viel Spaß beim Backen

Waffelrezept_ohne_Zucker

Eure Frau Köhler

Ich ernähre mich nun schon seit einiger Zeit vegetarisch und immer öfter vegan. Etwas veganes auf den Speisekarten „normaler“ Restaurants zu finden, gestaltet sich jedoch oft als nicht ganz so einfach.

Doch mittlerweile gibt es immer mehr vegane Cafés und Restaurants, die wunderbar himmlische Speisen anbieten – ganz ohne Tierleid.

Eins davon haben wir am Sonntagnachmittag in Duisburg getestet: die Krümelküche in Duisburg.

Das Wetter war am letzten meteorologischen Sommer-Sonntag ein Traum, sodass wir vom Duisburger Hauptbahnhof zu Fuß dorthin spazieren konnten. Und zu meiner Begeisterung konnte man dort sogar draußen essen.

Wir betraten also das Restaurant: im Eingang kann man allerlei vegane Produkte kaufen und direkt sieht man wie liebevoll es eingerichtet ist: nichts mit standardisiertem Einheitsbrei, ein Lokal mit Charakter.

Bestellen muss man an der Theke, wenn alles fertig ist, bekommt man es an den Tisch gebracht.

Wir entschieden uns für den Roots of Compassion Burger & Wedges mit Mango-Mayo, wurden dann aber direkt darauf hingewiesen, dass sie mittlerweile auch Süßkartoffelpommes im Angebot haben, die nur noch nicht auf der Karte standen. Also schnell die Wedges gegen die Süßkartoffelpommes getauscht.

Der Patty bestand aus Schwarze Bohnen, Soja und Seitan. Unbedingt zu erwähnen ist, dass in der Krümelküche alles selbstgemacht wird – sogar die Burgerbrötchen!

Zum Nachtisch haben wir uns dann noch ein Stück von der himmlischen Feigen-Schoko-Torte und der Kokos-Beeren-Torte geteilt. Dazu gab es dann noch einen Chai-Latte.

Das Kuchenangebot variiert immer, genauso wie die Wochenkarte: jede Woche gibt es neue leckere Speisen, mit denen man sich den Bauch voll schlagen kann.

kruemelkueche

Fazit: Wir waren sicher nicht das letzte Mal in der Krümelküche. Und wenn ihr mal in Duisburg oder der Umgebung seid, solltet ihr auch mal vorbeischauen!

Wo ihr die Krümelküche findet:

Krümelküche
Johanniterstraße 28
47053 Duisburg

Hier sind sie auf facebook und hier auf Instagram zu finden.

 

Alles Liebe,

Deborah